Launchrabatt: 10 % auf alles mit Code LAUNCH10
MOTS-C

MOTS-C

16 Aminosäuren aus dem mitochondrialen Genom: ein Mitokin, das in Studienmodellen den Energiesensor AMPK anspricht und nach Belastung im Muskel ansteigt.

Stärke
Packgröße
Menge
Endpreis

Was im Regal liegt, geht in 48 Stunden raus. Kein Witz.

Versand in 48 Stunden · Nur EU · Krypto oder Nachnahme · Research use only

Überblick

Die meisten Peptide stammen aus dem Genom des Zellkerns, MOTS-C nicht: es wird von der mitochondrialen DNA kodiert, genauer aus einem offenen Leserahmen (ORF) innerhalb des 12S-rRNA-Gens; daher die Abkürzung. Mit 16 Aminosäuren gehört es zu einer kleinen Gruppe mitochondrial kodierter Peptide.

Herkunft der Forschung:

  • Erstbeschreibung 2015 durch Lee et al. an der USC, in der Arbeitsgruppe von Pinchas Cohen.
  • Seitdem eines der meistuntersuchten Moleküle der mitochondrialen Forschung und eines der ersten gut charakterisierten Mitokine.

Wie es in Studienmodellen wirkt:

  • Angriffspunkt ist die AMPK-Achse, erreicht über den Folat-Methionin-Einkohlenstoff-Stoffwechsel.
  • AMPK ist der Energiesensor der Zelle; aktiviert steuert er Glukoseaufnahme, Fettsäureoxidation und die Neubildung von Mitochondrien.
  • Bei metabolischem Stress verlagert sich MOTS-C, abhängig von AMPK, in den Zellkern; dort steuert es Gene der Stressantwort mit, unter anderem zusammen mit dem Transkriptionsfaktor NRF2.

Die Arbeitshypothese: MOTS-C ist ein endokrines Signal zwischen Mitochondrium und Zellkern, das den Energiezustand der Zelle meldet. Dazu passt, dass seine Spiegel in mehreren Geweben mit Alter, körperlicher Aktivität und Stoffwechsellage zusammenhängen; beim Menschen steigt die körpereigene Expression in Skelettmuskel und Blut nach Belastung, und bei Mäusen jeden Alters verbesserte sich unter MOTS-C die körperliche Leistungsfähigkeit. Typische Studien laufen über mehrere Wochen in Zellkultur oder im Tiermodell mit festen Konzentrationen, um chronische Stoffwechseleffekte zu sehen; Fragestellungen sind Insulinsensitivität, metabolische Flexibilität und altersbedingte Veränderungen. Unten findest du die Originalarbeit, die Zellkernstudie, die Belastungsstudie und eine Übersicht zu Diabetes und Altern.

Hinweise zu Risiken

Die vorliegenden präklinischen Arbeiten beschreiben für MOTS-C kein ausgeprägtes Toxizitätsprofil, was zu einem körpereigenen Peptid passt; laut Studien gilt es als gut verträglich.

  • Einstichstelle: leichte Rötung, Druckgefühl oder vorübergehende Reizung sind bei subkutaner Gabe die häufigste Beobachtung.
  • Kreislauf: vereinzelt werden kurz nach der Gabe Wärmegefühl, leichter Schwindel oder Müdigkeit genannt.
  • Blutzucker: weil MOTS-C über AMPK in Glukoseaufnahme und Energiestoffwechsel eingreift, werden mögliche Effekte auf den Blutzucker in der Literatur diskutiert.
  • Datenlage: Humanstudien gibt es kaum, fast alles stammt aus Zellkultur und Tiermodell.

Ärztlichen Rat ersetzt diese Übersicht nicht.

Quellen

Alle Produkte sind ausschließlich für die In-vitro-Forschung und den Laborgebrauch bestimmt. Nicht für Menschen oder Tiere, nicht zur Diagnose oder Behandlung. Die Texte fassen veröffentlichte Forschung zusammen und sind keine medizinische Empfehlung.